Fertigschächte > Lastübertragung

Vorgabe durch DIN V 4034-1 (Seite 27)

4.3.15 Lastübertragung zwischen Fertigteilen
Schachtbauwerke sind unter Berücksichtigung von DIN EN 1610, Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 139 und ATV-DVWK-A 157 herstellen.

Es ist grundsätzlich eine gleichmäßige, nicht federnde vertikale Lastübertragung zwischen allen Schachtfertigteilen sicherzustellen

Dies kann z.B. durch eine Frischmörtelschicht oder durch Lastübertragungselemente erfolgen. Der Hersteller solcher Last- übertragungselemente, die auch mit dem mitzuliefernden Dichtmittel verbunden sein können, muss für jede Bauart die sichere nicht federnde Übertragung aller senkrechten Lasten durch eine geprüfte statische Berechnung am Gesamtbauwerk nachweisen und durch entsprechende Traglastuntersuchungen von einer anerkannten Prüfstelle bestätigen lassen.

Unsere Lösung

Integrierte Dichtung (wie bei Stahlbetonrohren) und Tok-Seal- Sandschlauch für eine nicht federnde Lastübertragung (geprüft und überwacht).

Funktionsweise Tok Seal (Zeichnung)

Vorteile

  • sicheres, schnelles und DIN gerechtes Versetzen der Bauteile
  • zusätzlich höhere Dichtungssicherheit durch eingebaute Dichtung
  • optimale Bauteilverbindung
  • Bauteile können witterungsunabhängig eingebaut werden

Tok-Seal-Sandschlauch für die Lastübertragung

Ein mit Quarzsand gefüllter Elastomerschlauch (nach DIN 4060) der Unebenheiten der Schachtbauteile ausgleicht, zur Lastübertragung dient und somit eine Frischmörtelschicht ersetzt. Er wird als geschlossener Ring vor dem Versetzen in die dafür vorgesehene Nut eingelegt.

Lieferprogramm:

  • DN 1000 - 1200 -1500 mm
  • Nach Typ 1 oder Typ 2

Schachtaufbauten:

  • Schachtringe, Schachtkonen
  • Abdeckplatten, Ausgleichsringe

Einbauhinweise:

  • Muffenraum und Spitzende müssen sauber sein
  • Lastübertragungsring (Tok-Seal-Sandschlauch) in Nut einlegen
  • Spitzende deckend mit Gleitmittel versehen
  • Nächstes Schachtbauteil zentrisch und lotgerecht ansetzen und aufgleiten lassen, wenn erforderlich leicht drücken
  • Die Schachtbauteilverbindung ist mit den baustellenüblichen Hilfsmittel problemlos montierbar