Regenwasserversickerung > Information

Das Problem

Hohe Besiedlungsdichte und starkes Wachstum benötigen immer mehr Siedlungs- und Verkehrsflächen. Wohnbebauung, Verkehrs- wegebau und die Erschließung von Gewerbeflächen sind die Hauptursachen für die zunehmende Flächenversiegelung. Eine weiträumige, schwerwiegende Beeinträchtigung des natürlichen Wasserkreislaufs mit Niederschlag, Versickerung, Abfluss und Verdunstung ist die Folge. Es ist zwingend notwendig der ständigen Ausweitung der Versiegelung entgegenzuwirken. Damit werden ökologische und wirtschaftliche Folgeschäden vermieden.

Autos überschwemmung Austrocknung

Die Folgen

Der durch die Flächenversiegelung gestörte Wasserkreislauf zieht eine ganze Reihe negativer Auswirkungen nach sich:

  • die Filterwirkung des Bodens geht verloren
  • stark eingeschränkte Regenwasserversickerung
  • verringerte Neubildung von Grundwasser
  • Absenkung des Grundwasserspiegels und damit verbundener Wassermangel/Bodenaustrocknung
  • Zunahme von Hochwasserschäden

Die Perspektiven

Neue Vorschriften geben der ortsnahen Regenwasserversickerung (auch Regenwasserverrieselung genannt) Vorrang vor der üblichen Ableitung in das Kanalnetz. Ziel ist es, die Eingriffe in den natürlichen Wasserkreislauf so gering wie möglich zu halten. Eine Verbreitung von Versickerungssystemen für das Niederschlagswasser wird künftig die Kanalnetze entlasten und schonen. Damit werden Gebühren und andere Kosten niedriger ausfallen.

Wirkung der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung:

  • Vermeidung/Verringerung versiegelter Flächen
  • Regenwasserversickerung vor Ort
  • gedrosselte Ableitung des Regenwassers
  • Regenwassernutzung, -reinigung, -speicherung