Regenwasserversickerung > Information
Das Problem
Hohe Besiedlungsdichte und starkes Wachstum benötigen immer mehr Siedlungs- und Verkehrsflächen. Wohnbebauung, Verkehrs- wegebau und die Erschließung von Gewerbeflächen sind die Hauptursachen für die zunehmende Flächenversiegelung. Eine weiträumige, schwerwiegende Beeinträchtigung des natürlichen Wasserkreislaufs mit Niederschlag, Versickerung, Abfluss und Verdunstung ist die Folge. Es ist zwingend notwendig der ständigen Ausweitung der Versiegelung entgegenzuwirken. Damit werden ökologische und wirtschaftliche Folgeschäden vermieden.
Die Folgen
Der durch die Flächenversiegelung gestörte Wasserkreislauf zieht eine ganze Reihe negativer Auswirkungen nach sich:
- die Filterwirkung des Bodens geht verloren
- stark eingeschränkte Regenwasserversickerung
- verringerte Neubildung von Grundwasser
- Absenkung des Grundwasserspiegels und damit verbundener Wassermangel/Bodenaustrocknung
- Zunahme von Hochwasserschäden
Die Perspektiven
Neue Vorschriften geben der ortsnahen Regenwasserversickerung (auch
Regenwasserverrieselung genannt) Vorrang vor der üblichen Ableitung
in das Kanalnetz. Ziel ist es, die Eingriffe in den natürlichen
Wasserkreislauf so gering wie möglich zu halten. Eine Verbreitung von
Versickerungssystemen für das Niederschlagswasser wird künftig die
Kanalnetze entlasten und schonen. Damit werden Gebühren und andere
Kosten niedriger ausfallen.
Wirkung der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung:
- Vermeidung/Verringerung versiegelter Flächen
- Regenwasserversickerung vor Ort
- gedrosselte Ableitung des Regenwassers
- Regenwassernutzung, -reinigung, -speicherung
Ansprechpartner:
Werk Achern
Sascha Bähr
+49 (7841) 20 4-108
sascha.baehr@mueller-
schachttechnik.de
Martin Baumann
+49 (7841) 20 4-101
martin.baumann@mueller-
schachttechnik.de
Werk Breisach - Gündlingen
Ramona Fiala
+49 (7668) 9039-0
ramona.fiala@mueller-
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